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Sep
26

Meta-Analysen zur Forschung über die Homöopathie

Eine Studie englischer Wissenschaftler beschäftigt sich mit der Evidenz der Homöopathie

Meta-Analysen zur Forschung über die Homöopathie

Ergebnisse zu homöopathischer Behandlung. (Bildquelle: © ARTFULLY-79 – Fotolia)

In einer groß angelegten Metastudie wollen englische Wissenschaftler um Dr. Robert Mathie die Studienqualität und das Ausmaß des Behandlungseffekts untersuchen, der sich in randomisierten klinischen Studien (RCT) nachweisen ließ. Dabei handelt es sich um ein großes Forschungsvorhaben, das wesentlich von der Manchester Homeopathic Clinic unterstützt wird und das darauf abzielt, die Evidenz in den Studien zur Homöopathie herauszustellen. Die Übersichtsarbeit will die Hauptunterschiede zwischen Placebo-kontrollierten und nicht-placebo-kontrollierten Studien abbilden und zwar in Bezug auf individualisierte und nicht-individualisierte Homöopathie sowie auf Behandlung und Prävention.

Welche Ergebnisse zeigt die Übersicht der RCTs zu homöopathischer Behandlung?

Die Meta-Analyse umfasst mehrere Phasen. Phase 1 beschäftigte sich mit den Placebo-kontrollierten RCTs über die individualisierte homöopathische Behandlung. Im Mittelpunkt dieser Studien stand die Anwendung der „klassischen Homöopathie“ mit einer eingehenden Beratung und der Verschreibung individueller homöopathischer Arzneimittel. 32 dieser Studien kamen für eine Prüfung in Frage. Die statistische Analyse konnte einen Effekt individuell verschriebener homöopathischer Arzneimittel nachweisen, der größer als der des Placebos und gleichzeitig statistisch signifikant war.

In Phase zwei wurden Placebo-kontrollierte RCTs einer nicht individualisierten homöopathischen Behandlung einbezogen, die sich mit vorausgewählten homöopathischen Arzneimitteln für ein bestimmtes Krankheitsbild beschäftigten. Darin wurden 75 RCTs eingeschlossen und die Ergebnisse 2017 in einem systematischen Review veröffentlicht. Die Studie befindet sich derzeit in Phase 3 und 4, in denen andere als Placebo-kontrollierte individualisierte bzw. nicht-individualisierte Studien im Vordergrund stehen.

Warum ist die Meta-Studie zur Homöopathie wichtig?

Die Studie soll klären, ob sich spezifische Wirkungen von individualisierten homöopathischen Arzneimitteln im Vergleich zum Placebo nachweisen lassen. Zwar ist die Anzahl der einbezogenen Studien relativ gering und die Qualität der Evidenz in den RCTs in einigen Studien unklar. Doch drei der Studien zeigten in der systematischen Übersichtsarbeit eine zuverlässige Evidenz mit einem signifikanten Behandlungseffekt unter Verwendung einer qualitativ hochwertigen homöopathischen Behandlung.

Quelle:

https://www.hri-research.org/hri-research/learning-more-from-existing-evidence/systematic-review-programme/

Bildquelle: © ARTFULLY-79 – Fotolia

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