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Mai
30

Grauer Star lässt die Welt blass aussehen

Durch die Trübung der Augenlinse sehen Betroffene verschwommen – wie durch ein Milchglas

Grauer Star lässt die Welt blass aussehen
Nach einer Grauen Star OP können Farben wieder besser erkannt werden. (Bildquelle: © Axel Kock – Fotolia.com)

Prächtige Farben wahrnehmen, Gegenstände auf große Entfernungen sehen, Kontraste in der Dämmerung erkennen – für junge Menschen mit gesunden Augen ist all das eine Selbstverständlichkeit. Trübt sich die Augenlinse aufgrund einer Katarakt (Grauer Star) ein, dann verblassen die Farben, die Sehschärfe lässt immer mehr nach, Kontraste verschwimmen. Unser Körper unterliegt einem Alterungsprozess. Gelenke nutzen sich ab, die Sinnesorgane verschlechtern sich im Alter, der Stoffwechsel insgesamt verändert sich – und auch die Augen altern. Der Graue Star beschreibt in erster Linie eine Alterserscheinung, die dazu führt, dass die Augenlinse nach und nach immer weiter eintrübt.

Der Graue Star beschreibt in erster Linie eine Alterserscheinung

Das einfallende Licht streut im Auge und kann nicht mehr präzise auf der Netzhaut abgebildet werden. Es kommt zu Lichtempfindlichkeit, man fühlt sich schnell geblendet. Erste Veränderungen der Augen stellen die meisten Menschen ab etwa dem 40. Lebensjahr wahr. Vor allem beim Lesen fällt ihnen auf, dass sie sich große Mühe geben müssen, um die Buchstaben scharf zu sehen. Je geringer die Entfernung zum Buch, umso deutlicher wird die einsetzende Altersweitsichtigkeit, die in der Medizin unter dem Fachbegriff Presbyopie bekannt ist. Ursache der nachlassenden Sehschärfe ist die Augenlinse, die mit der Zeit an Elastizität verliert.

Altersweitsichtigkeit: Ab dem 40. Lebensjahr verändern sich die Augen

Ist die Linse elastisch, lässt sie sich von den Augenmuskeln so verändern, dass scharfes Sehen in Nah und Fern möglich ist (Fähigkeit zur Akkommodation). Verhärtet sich die Linse, reicht die Brechkraft vor allem im Nahbereich nicht mehr aus, um das einfallende Licht auf der Netzhaut zu bündeln. Mit abnehmender Elastizität wird das Bild unscharf abgebildet. Ab dem 65. Lebensjahr greift dann häufig der Graue Star. Sowohl die Altersweitsichtigkeit als auch der Graue Star lassen sich heute behandeln. Augenärzte informieren über die Möglichkeiten der Therapie. Im Rahmen eines operativen Eingriffs wird die natürliche Augenlinse durch eine klare Kunstlinse ersetzt. Sogenannte Kunstlinsen mit Zusatznutzen ermöglichen scharfes Sehen in alle Entfernungen. Sie können eine Sehhilfe völlig überflüssig machen. Auch können weitere Sehfehler wie Hornhautverkrümmungen mit speziellen Kunstlinsen, die individuell angepasst werden, ausgeglichen werden.

Bildquelle: © Axel Kock – Fotolia.com

Die Operation bei Grauem Star kann in der Regel ambulant durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem die Linsenvorderkapsel geöffnet und die Linse meist mithilfe von Ultraschall oder durch einen Femtosekundenlaser zerkleinert und anschließend entfernt bzw. abgesaugt wird. Danach wird eine spezielle Kunstlinse, eine sogenannte Intraokularlinse, in den leeren Kapselsack eingesetzt. Auch die Ausheilung erfolgt in der Regel komplikationslos – die kleine Öffnung verschließt sich von selbst. Katarakt-Operationen sind nach heutigem Standard ein sehr sicherer Eingriff. Dadurch, dass die Kunstlinse individuell angepasst wird, kann eine bestehende Fehlsichtigkeit korrigiert werden.

Kontakt
Bundesverband Medizintechnologie e.V.
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030 / 246255-99
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http://www.initiativegrauerstar.de

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