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Jan
13

Deutschland braucht weniger Krankenhausbetten

Bessere Gesundheitsversorgung trotz geringerer Ausgaben

(NL/1024870812) „… und ein gesundes neues Jahr!“ Diese Worte waren spätestens mit Neujahrsbeginn überall wieder zu hören. Ein Wunsch, den in Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit auch die gesetzlichen Krankenkassen unterstützen würden. Allerdings wohl kaum aus rein persönlicher Fürsorge, sondern vielmehr aus Kostengründen. Denn um das aktuelle Versorgungsniveau vor dem Hintergrund zukünftiger Entwicklungen wie bspw. der Überalterung zu halten oder im Idealfall sogar zu verbessern, müsse das System nach Einschätzung von Experten effizienter werden. Laut der Studie „2011 Survey of Health Care Consumers in Germany“ gehen durchschnittlich mehr als 60% der Bundesdeutschen davon aus, dass eine Verbesserung der Behandlungsqualität mit einer gleichzeitigen Kostensenkung einhergehen könne. Mögliche Einsparmodelle für das deutsche Gesundheitssystem stehen daher auch Anfang 2012 unverändert auf der Agenda. Erst kürzlich hat sich dazu Deutschlands größte gesetzliche Krankenkasse, die Barmer GEK, geäußert und so die Schließung von Krankenhäusern erneut in den Diskurs eingebracht. Diesen Ansatz bekräftigt auch Thomas Hartauer, Vorstand der im Healthcare-Bereich tätigen Lacuna AG: „Mit 8,3 Krankenhausbetten pro 1.000 Einwohner belegt Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern einen Spitzenplatz in punkto Klinikkapazitäten. Allerdings ist das kein Beleg für die Qualität der Gesundheitsversorgung, wie ein Blick auf die Schweiz mit etwa 5,5 Betten pro 1.000 Bewohner zeigt. Denn die Zufriedenheit mit den medizinischen Rahmenbedingungen ist in beiden Ländern ähnlich hoch ausgeprägt.“ Neben einem Zuviel an Krankenhäusern gelten auch bürokratische Hemmnisse als einer der Hauptkostenverursacher im deutschen Gesundheitssystem.

Krankenhaus in Deutschland: 1x Hüft-OP mit anschließender Herztransplantation, bitte!
Deutschlands Krankenhauslandschaft zeigt sich aus Sicht Hartauers insgesamt oftmals ineffizient. Unterversorgung in manchen ländlichen Regionen stehe hier einem teilweise wenig funktionalem medizinischen Angebot gegenüber. „Das gilt vor allem für kleinere Kliniken, die mit ihren zum Teil nur 20 Krankenhausbetten von der Miniskus-Operation über die Chemotherapie bis hin zur Geburtshilfe alle medizinischen Bereiche abzudecken versuchen“, so Hartauer. „Eine wenig effiziente Praxis, die nicht nur viel kostet, sondern auch dem Patienten keine optimale Behandlung bieten kann.“

An dieser Stelle bringt die Barmer GEK die Schließung von etwa 10-20% der insgesamt 2.000 Krankenhäuser in Deutschland in die Diskussion ein. Um dennoch die Versorgungssituation zu verbessern – sprich: die regionale Verteilung und die Behandlungsqualität zu optimieren -, kommen darüber hinaus Kooperationen und Fusionen der Spitäler in Frage. Dazu Thomas Hartauer: „Auf diese Weise können veraltete Strukturen in der medizinischen Versorgung erneuert werden, so dass sowohl Patienten als auch andere Kostenträger wie Versicherungen profitieren.“

Gesundheitssystem Deutschland: Wie viel Bürokratie ist noch gesund?
Die derzeitigen 23%, die die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland für die Verwaltung ausgeben , sind es jedenfalls nicht – zu diesem Ergebnis kommt die Deloitte-Studie „2011 Survey of Health Care Consumers in Germany“. So sehen die Befragten in administrativen Hürden die Hauptursache für die Ineffizienz des deutschen Gesundheitssystems. Einen Vergleichswert liefert die Unternehmensberatung A.T. Kearney in ihrer Studie zum Verwaltungsaufwand in der Gesundheitsversorgung Deutschlands gleich mit: Bei 6,1% liege der Anteil der Kosten, die durch bürokratische Abläufe entstehen. „Dass Gesundheit und Industrie nicht gleichgesetzt werden sollten, ist klar“, geht Thomas Hartauer auf die Zahlendiskrepanz ein. „Dennoch deutet sich hierin an, dass Deutschland in diesem Bereich noch Handlungsspielraum hat.“

Dass dies nicht die einzigen Stellschrauben sind, um die medizinische Versorgung sowohl kostengünstiger als auch qualitativ hochwertiger zu gestalten, zeigt ein Blick in die Healthcare-Branchen der Medizinaltechnik und Biotechnologie. Dazu Hartauer: „Forschung und Entwicklung bringen in beiden Sektoren beständig Innovationen hervor, die für Patienten eine angenehmere, wirkungsvollere Therapie sowie für Krankenkassen und andere Kostenträger letztlich geringere Ausgaben bedeuten. Es bleibt abzuwarten, welche Wege 2012 weiter beschritten werden.“

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LACUNA – 1996 in Regensburg gegründet – ist eine unabhängige Investmentgesellschaft mit Sitz in Deutschland (Regensburg). Dem Namen Lacuna (lat. Lücke, Nische) verpflichtet, entwickelt, vermarktet und vertreibt Lacuna neuartige Investmentfonds- und Beteiligungs¬konzepte. Bei der Umsetzung dieser Konzepte arbeitet die Regensburger Investmentgesellschaft mit externen Spezialisten – Fondsberatern, Betreibern und Initiatoren – zusammen, die ihre Fachkompetenz bereits langjährig und erfolgreich unter Beweis gestellt haben. Das Fundament bei der Beurteilung und Auswahl dieser Partner bildet ein eigenes, unabhängiges Research. Als eigenständige Gesellschaft kann Lacuna so die optimalen Partner für ihre Investoren auswählen. Neben dem Engagement in Nischenmärkten sieht Lacuna in den Sektoren Gesundheit und Umwelt ihre Kernbranchen.
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